Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit

In der Gastronomie wird häufig auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen gearbeitet. Als freiwillige Leistung kann der Arbeitgeber Zuschläge bezahlen. Die folgenden Zuschläge sind möglich:

Nachtarbeit von 20 Uhr bis 6 Uhr

25 % des Grundlohns

Für Nachtarbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr erhöht sich der Zuschlagssatz, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wird.

40 % des Grundlohns

Sonntagsarbeit von 0 Uhr bis 24 Uhr. Als Sonntagsarbeit gilt auch die Arbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr am Montag, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde.

50 % des Grundlohns

Feiertagsarbeit (gesetzliche Feiertage) von 0 Uhr bis 24 Uhr. Als Feiertagsarbeit gilt auch die Arbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr des auf den Feiertag folgenden Tages, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde.

125 % des Grundlohns

Für die Arbeit am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Mai

150 % des Grundlohns

Für die Arbeit am 31. Dezember ab 14 Uhr

125 % des Grundlohns

 

Sonn- und Feiertagszuschläge sind nicht kumulativ anzuwenden. Der Nachtarbeit-Zuschlag ist hingegen kumulativ anzuwenden. Ist der Sonntag also ein Feiertag, kann nur der jeweilige Feiertagszuschlag steuerfrei gezahlt werden. Der Nachtarbeit-Zuschlag in Höhe von 25 % oder 40 % kann zusätzlich zum Sonn- oder Feiertagszuschlag steuerfrei gezahlt werden.

Quelle: http://www.lohn-info.de/zuschlag.html

Zuschläge werden immer auf den Grundlohn gerechnet. Seit 01.01.2020 beträgt der Mindestlohn 9,35 EUR. Dieser darf keinen Zuschlag enthalten. Zuschläge werden wenn dann zusätzlich bezahlt.