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Produktivität als Controlling-Kennzahl

Die Produktivität zeigt Dir, wie viel Umsatz alle Mitarbeitenden gemeinsam pro geleisteter Arbeitsstunde erwirtschaften. Damit schaffst Du eine personenunabhägige Grundlage für Deine umsatzgestützte Personaleinsatzplanung.

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Produktivität setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden.
  • Die Kennzahl ist unabhängig davon, welche Mitarbeitenden an einem Tag eingeteilt sind.
  • Du planst anhand Deines Deines geplanten Umsatzes die dafür benötigten Personalstunden.
  • Die Kennzahl eignet sich besonders für die Planung, wenn der konkrete Personaleinsatz noch nicht feststeht.
  • In der Summenzeile des Tagebuchs wird der Durchschnitt der einzelnen Tageswerte gebildet. Dieser Wert ist nicht die Monatsproduktivität, sondern die durchschnittliche Tages-Produkltivität.

 

Inhalt: 

1 Wie stellst Du Produktivität als Kennzahl ein?

2 Welche Daten werden berücksichtigt?

3 Wie wird die Produktivität berechnet?

4 Warum ist die Produktivität für die Personalplanung besonders geeignet?

 

1 Wie stellst Du Produktivität als Kennzahl ein?

  1. Öffne Deine Initialen oben rechts > Einstellungen > Tagebuch.
  2. Wähle unter Anzeige die Kennzahl Produktivität aus.
  3. Wähle aus, ob Lohnnebenkosten als Pauschale in den Personalkosten-Auswertungen berücksichtigt werden sollen.
  4. Gib Deine Ziel-Produktivität, die automatisch in Dein Tagebuch übernommen und im Diensptlan angezeigt wird.
  5. Speichere Deine Einstellungen.

 

2 Welche Daten werden berücksichtigt?

Für die Berechnung der Produktivität berücksichtigt e2n:

  • Arbeitsstunden 
  • Umsatz

Die Produktivität ist unabhängig von eingeteilten Mitarbeitenden. Sie errechnet sich ausschließlich anhand der Arbeitsstunden und des Umsatzes.

 

3 Wie wird die Produktivität berechnet?

Die Berechnung erfolgt anhand dieser Formel:

Umsatz / Stunden

Für die Berechnung verwendet e2n die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Welche Mitarbeitenden arbeiten oder wie hoch die Kosten für sie sind, ist für diese Kennzahl nicht ausschlaggebend.


Beachte:
In der Summenzeile des Tagebuchs wird die Summe der einzelnen Tageswerte durch die Anzahl der Tage geteilt. Der angezeigte tägliche Durchschnitt ist deshalb nicht automatisch die Monats-Produktivität eines gesamten Monats.

 

4 Warum eignet sich die Produktivität besonders gut für die umsatzgestützte Personalplanung?

Für viele e2n Nutzer*innen ist die Produktivität die am besten geeignete Kennzahl für die umsatzgestüzte Personaleinsatzplanung.

Der Grund: Bei der Produktivität stehen die Arbeitsstunden im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu Kennzahlen, die auf Personalkosten basieren, spielen dabei die individuellen Stundenlöhne oder Gehälter der Mitarbeitenden keine Rolle.

Die Berechnung berücksichtigt den Umsatz und die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, unabhängig davon, welche Personen diese Stunden leisten. Dadurch konzentriert sich die Planung auf die Frage:

→ Wie viele Arbeitsstunden werden benötigt, um den erwarteten Umsatz zu erreichen?

Das Ziel ist nicht, möglichst wenige Stunden einzuplanen, sondern die verfügbare Arbeitszeit passend zum erwarteten Arbeitsaufkommen zu verteilen.

Ein weiterer Vorteil: Die Produktivität kann bereits für die Planung genutzt werden, bevor feststeht, welche Mitarbeitenden eingesetzt werden. Anhand Deiner Ziel-Produktivität erkennst Du, wie viele Personalstunden für den geplanten Umsatz zur Verfügung stehen.

Während des Tages kannst Du die tatsächlichen Umsätze und Arbeitszeiten verfolgen und bei Bedarf auf Abweichungen reagieren.

So unterstützt Dich die Produktivität dabei, Deinen Personaleinsatz bedarfsorientiert zu planen und gleichzeitig Erkenntnisse aus vergangenen Tagen auf die benötigte Stundenanzahl zu übertragen, statt auf einzelne Mitarbeitende oder deren Lohnkosten.