Kontoausgleiche und Vorschüsse für Aushilfen

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, einem Minijobber seine Überstunden auszubezahlen. Du kannst für Ihn ein Monatskonto anlegen und Differenzen ausgleichen.

Minusstunden werden auf dem Jahreskonto nur bei Mitarbeitern mit festen Gehalt in Stunden geführt. Bei einem Mitarbeiter mit einem festen Stundenlohn werden nur Plusstunden in EURO oder Stunden gesammelt. (Mehr dazu: Überstundenberechung

Auf dem Jahreskonto eines Minijobbers werden also nur Überträge gesammelt (Mitarbeiter > Jahreskonto bei variablen-festen-Stundenlohn-). 

Möchtest Du einem Minijobber mit festem Stundenlohn dennoch einen festen Betrag ausbezahlen, selbst wenn er darüber oder darunter liegt, kannst Du dies folgendermaßen mit E2N lösen.

1. Monatskonto anlegen

Für den Mitarbeiter musst Du den festen/variablen Stundenlohn und ein Arbeitszeitkonto pro Monat in der Abrechnung hinterlegen. Wichtig an dieser Stelle: Das Monatssoll ist hier nicht mehr die Verdienstgrenze, sondern der monatliche Auszahlungsbetrag. Unter Arbeitszeitkonten kannst Du diesen Betrag beliebig jeden Monat manuell anpassen.

2. Differenz im Monatskonto feststellen 

Nach der letzten abgeschlossenen Arbeitszeit des betroffenen Monats, kann die Differenz festgestellt werden. Positive Beträge werden automatisch im Jahreskonto gesammelt. Negative müssen manuell ausgeglichen, um auf dem Jahreskonto verrechnet zu werden.

 

3. Negative Differenz ausgleichen 

Der negative Differenzbetrag muss im selben Monat ausgeglichen werden. Dies ist mit Hilfe des Kontoausgleiches möglich. Der negative Betrag wird mit gleichen Wert als Kontoausgleich eingetragen und nullt somit den Differenzbetrag.

 

Der Ausgleich wird beim Jahreskonto abgezogen und mindert somit den Kontostand.

 

 

Arbeitet der Mitarbeiter in folgenden Monaten mehr als sein Monatsmaximum, wird der Betrag im Jahreskonto automatisch ausgeglichen.